Jahr 2025


v.l.n.r.: M.Homeier (A2R, AGAR), Julia Van Braak, Mandy Watson (FN FA Nidda), Max Antony (Hof Antony Rockenberg), Inga Hundertmark (HGON, AGAR), FÖJlerin (HGON), David Fischer (FA Nidda) und Michael Herzberger (FA Nidda). (Foto: Olaf Homeier, A2R, AGAR)

5.10.25

Erfolgreiche Abfischung der "Hölle"

Noch vor wenigen Jahren war die “Hölle von Rockenberg“ ein Paradies für zahlreiche Amphibien- und Reptilienarten. Doch Waschbären an Land und große Raubfische unter Wasser brachten die Populationen von Wechsel- und Kreuzkröten, Wasserfröschen und Sumpfschildkröten an den Rand des Aussterbens. Eine Abfischung vor allem der großen Hechte im Hauptgewässer war erforderlich, um den geschützten Arten das Überleben zu ermöglichen.      

Organisiert wurde die Maßnahme Ende September von der Funktionsbeamtin Naturschutz (FN) Mandy Watson vom Forstamt Nidda. Unterstützt wurde Sie von Ihren Forstkollegen sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern von AGAR, A2R und HGON.  

Nach dem Abpumpen des Gewässers konnten neben zahlreichen Moderlieschen und 11 großen Karpfen 2 starke Hechte gefangen werden, die eine Reproduktion von Amphibien und Sumpfschildkröten in den letzten Jahren stark erschwerten und auch manchen jungen Wasservogel als Nahrungsquelle nutzten.

Während die Hechte und die großen Karpfen aus dem Schutzgebiet entfernt wurden, durften die Moderlieschen bleiben. Das freut besonders den Eisvogel, der im Schutzgebiet regelmäßig Nahrung sucht.

(Die folgenden Fotos des Tages stammen von Olaf Homeier)


28.03.25:

Offenbach, 20.März 2025: Biber rettet Frösche - In Offenbach Bieber legt der Biber Froschlaichplätze an, indem er den Bieberbach aufstaut. Über die überschwemmten Bieberwiesen freut sich der Grasfrosch, weil er dort richtig gute Laichplätze findet. So ist der Biber der beste ehrenamtliche Froschretter. Ein Maßnahme ganz ohne öffentliche Gelder und Baggereinsatz. (Fotos: Edmund Flößer)


Weinberg Steinau a.d. Str. mit Wacholderheiden (Foto: A2R)
Weinberg Steinau a.d. Str. mit Wacholderheiden (Foto: A2R)
Schafe und Ziegen im Einsatz gegen Verbuschung, Steinau a.d. Str. (Foto: Sybille Winkel)

5.02.25:

Wacholderheide:

Der FFH-Lebensraumtyp (LRT) 5130 - besser bekannt als „Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden oder Kalkrasen“ - gehört zu den Lebensräumen, deren Erhaltungszustand als sogenannte „Pledges“ bis zum Jahr 2030 verbessert werden soll. Wacholderheiden wie hier das FFH-Gebiet „Weinberg bei Steinau“ müssen regelmäßig mit Schafen oder Ziegen beweidet werden, um ihre naturschutzfachliche Qualität zu behalten oder wieder zu verbessern. Viele Bestände dieser artenreichen Lebensraumtypen sind zudem zu stark verbuscht und müssen immer wieder einmal aufgelichtet werden. Die Biotope sind vor allem noch in Ost- und Nordhessen verbreitet, kommen aber auch in anderen hessischen Regionen vor.  

A2R-Natur wünscht allen Zwei- und Vierbeinern viel Erfolg bei der Pflege der Wacholderheiden.   


Jahr 2025