27.05.26:
Artenschutz „leicht gemacht“
Es ist wieder Hirschkäferzeit. Zumindest im Frankfurter Osten
(Foto und Nachweis Jürgen Homeier). Hessens größter Käfer war
nach dem Krieg durch das Umweltgift DDT fast ausgestorben. Nach
dessen Verbot erholten sich die Käferbestände wieder langsam.
Allerdings drohen der wärmeliebenden und europaweit durch die
FFH-RL geschützten Art in unseren Dörfern und Städten jetzt
neue Gefahren: Oft ertrinken die Geweihträger in Wasserbecken
und Regentonnen. Auch die Lichtverschmutzung setzt den
nachtaktiven Tieren stark zu.
Die Lösung: Mit einer Abdeckung oder Ausstiegshilfen können
Regentonnen leicht entschärft werden, Und „Licht aus im Garten“
hilft nicht nur den Hirschkäfern, sondern auch Nachtfaltern,
Igeln & Co.